Personalisierte Werbung auf Webseiten ausschalten

Vom 6. Januar 2011 in Critique

Wer sich beim Surfen im Internet in letzter Zeit über die komischerweise genau passenden Werbebanner zu seinen momentanen Interessen wundert, hat nun die Möglichkeit, diese personalisierte Werbung zu unterbinden. Wie durch Zauberhand werden nämlich Produkte angezeigt, nach denen man sich zur Zeit im Internet informiert und wo demnächst eine Kaufentscheidung anstehen könnte.

Bei mir waren es sogar die zuletzt angesehenen Artikel bei cyberport, die mir in einem speziellen Werbeformat auf einer anderen Webseite angezeigt wurden. Das geht mir eindeutig zu weit. Ich fühle mich hier irgendwie überwacht.

Der Anbieter dieser personalisierten Werbung ist in diesem Fall Criteo, der in seinen Datenschutzrichtlinien erklärt, wie diese personalisierten Banner generiert werden:

Criteo zeichnet auf, welche Produkte Sie auf unseren Partner-Seiten (z.B. Onlinehändler) besucht haben. Daraus leiten wir ab, für welche Produkte des Händlers Sie sich interessieren könnten. Die Information, welche Seiten und Produkte Sie aufgerufen haben und und in manchen Fällen ebenfalls welche Produkte Sie gekauft haben, werden in Cookies gespeichert. Diese Daten sind anonym und werden lediglich für statistische Auswertungen verwendet.

Um sich ein für alle mal von diesem „Service“ abzumelden, muss man die Webseite der Network Advertising Initiative besuchen. Dort wird ermittelt, welche Cookies für welche Werbenetzwerke bereits auf Ihrer Festplatte gespeichert sind. Im Anschluss können sie entweder einzelne, oder alle Werber auswählen und sich von der personalisierten Werbung abmelden.

Personalisierte Werbung für Apple-Geräte ausschalten

Die personalisierte Werbung für iPad, iPhone und andere Apple-Geräte, auf denen das Betriebssystem iOS 4 läuft,  kann man bei einem Besuch mit dem Gerät bei https://oo.apple.com ausschalten. Die Werbung wird dann zwar immer noch eingeblendet, basiert aber nicht mehr auf den persönlichen Interessen des Users.