Bessere Einheilungszeiten von Implantaten mit Eigenblut

Vom 8. November 2010 in Tipps und Infos

In der Zahnimplantologie hat sich die Einhaltung von Einheilungszeiten zwischen 3 und 9 Monaten vor der endgültigen Belastung des neuen Implantats mit einer Krone bewährt. Zahlreiche Studien belegen den dauerhaften Erfolg von Implantaten als künstliche Zahnwurzeln. Häufig besteht der Wunsch der Patienten nach einer schnelleren Versorgung des Zahnimplantats mit dem fertigen Zahnersatz.

Mit einem neuen Verfahren ist es in vielen Fällen möglich durch Verwendung körpereigener Wachstumsverfahren die Wundheilung und die Knochenregeneration in der Implantologie deutlich zu beschleunigen. Geringere postoperative Schwellungen, eine geringere Neigung zu Hämatomen, weniger Schmerzen und schneller ablaufende Prozesse der Knochenheilung lassen Implantate noch besser einheilen. Eine Verkürzung der Einheilungszeiten ist in bestimmten Fällen somit möglich.
Die Verwendung körpereigener Wachstumsfaktoren kommt auch beim Knochenaufbau zur Anwendung. Wenn bei einer Implantation operative Maßnahmen zum Knochenaufbau erforderlich sind, wird durch die zusätzliche Anwendung körpereigener Wachstumsfaktoren die Einheilungszeit verkürzt und die Implantate können früher gesetzt werden.
Diese neue Technik wird sehr erfolgreich in der Musenhof Zahnklinik angewandt. Körpereigene Wachstumsfaktoren werden zum Beginn der Behandlung durch eine venöse Blutabnahme gewonnen.
Dazu ist eine einfache Punktion der Armlehne ausreichend. Das so gewonnene patienteneigene Blut wird durch eine spezifische Aufbereitung im Labor mit autologen Wachstumsfaktoren angereichert.
Dieses Wachstumsfaktorenkonzentrat kommt dann während des operativen Eingiffes zur Anwendung. Es ermöglicht eine schnelle Wundheilung, so dass auch postoperativ Schwellungen und Beschwerden deutlich gemildert werden.