Fasten und Nulldiät – aber richtig

Vom 17. Februar 2010 in Tipps und Infos

Gerade jetzt nach Karneval beginnt die Fastenzeit an der immer mehr Menschen teilnehmen. Manche verzichten auf Fleisch, Alkohol oder Fernsehen, andere entsagen für eine Woche oder länger gleich jeglicher fester Nahrung. Beim Heilfasten schwinden nicht nur ungeliebte Polster, die Fastenkur ist auch ein guter Einstieg, für einen gesunderen Lebensstil.

Gesundheitlich angeschlagene Menschen profitieren besonders: der Blutdruck sinkt, Cholesterin- und Blutzuckerwerte bessern sich, Schmerzen schwinden. Damit die Auszeit vom Essen problemlos abläuft, sollte man laut www.netdoktor.de einige Punkte beachten.

  • Wer krank ist, darf nur unter ärztlicher Aufsicht fasten. Nur so ist gewährleistet, dass es nicht zu gefährlichen Stoffwechselentgleisungen kommt. Aber auch gesunde Fastenneulinge sollten sich Unterstützung bei einem ausgebildeten Fastenbegleiter suchen. Er hilft über Startschwierigkeiten hinweg und kann auftretende Fragen klären.
  • Die Fastenkur beginnt mit zwei bis drei Entlastungstagen, bei denen schon weniger und vor allem fleischlos gegessen wird. Ebenso wichtig sind die Aufbautage im Anschluss an die Kur. Sonst ist der Körper überfordert und es droht der berüchtigte Jojo-Effekt.
  • Eine gründliche Darmentleerung, beispielsweise mithilfe von Glaubersalz, ist zwar nicht angenehm, aber notwendig. Sie verhindert, dass Hungergefühle auftreten und liegengeblieben Nahrungsrückstände Darm und Körper belasten.
  • Fasten ist weit mehr als Abspecken. Nehmen Sie sich eine Auszeit vom Alltag, und nutzen Sie die Tage zum Entspannen und zur Besinnung.
  • Bewegung ist die ideale Ergänzung zum Fasten. Dabei kommt der mitunter schwächelnde Kreislauf in Schwung. Sport reduziert den Muskelabbau während des Fastens, fördert die Fettverbrennung und damit den Fasteneffekt. Sie werden feststellen, dass Sie auch während des Fastens körperlich fit sind.
  • Viele sind während des Fastens geradezu euphorisch. Der Grund dafür ist, dass das Glückshormon Serotonin weniger schnell abgebaut wird als sonst. Fasten wirkt darum wie ein natürliches Antidepressivum.
  • Auch wer nicht krank ist, profitiert gesundheitlich. Fasten beugt Zivilisationserkrankungen wie Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden vor und stärkt das Immunsystem.