Hilfe gegen trockene Augen in Winter

Vom 13. Januar 2011 in Tipps und Infos

Im Herbst und Winter reizen Kälte, Wind und Heizungsluft die Augen – die Folgen sind Trockenheit, Rötungen, Brennen und Jucken. Trockene Augen entstehen, wenn nicht ausreichend Tränenflüssigkeit produziert wird oder die Tränenflüssigkeit in ihrer Zusammensetzung nicht optimal ist.

Helfen können Heilpflanzenauszüge aus Schöllkraut (Chelidonium majus) in Form von Augentropfen. Diese Pflanze unterstützt die Funktion der Meibomschen Drüse (Talgdrüse am Rand der Augenlieder) und trägt so dazu bei, dass Menge und Zu-sammensetzung des Tränenfilms zurück ins Gleichgewicht kommen. Ferner wirkt Schöllkraut entspannend und dadurch auch schmerzlindernd. Damit sind Augentropfen mit Schöllkraut (z. B. Chelidonium Rh D4 Augentropfen von Weleda) nicht nur ein kurzfristig wirkender Tränenersatz, sondern sie fördern die Tränensekretion der Au-gen und helfen ihnen, selbst wieder ausreichend Flüssigkeit zu produzieren.

Das sogenannte „trockene Auge“ ist keine echte Entzündung, aber häufig die Ursache für belastende Beschwerden. Verantwortlich dafür sind oft Stress, qualitativ schlechte Ernährung, Bildschirmarbeit und trockene Zimmerluft, Heizung, Klimaanlagen sowie zu wenig Flüssigkeitszufuhr. Daneben gehören Hormonveränderungen, z. B. bei Frauen in der Menopause oder bedingt durch die Antibabypille, und auch Rauchen zu den auslösenden Faktoren. Diabetes mellitus; Schilddrüsenerkrankungen, Nierenfunktionsstörungen wie auch rheumatische Erkrankungen können ebenso für trockene Augen verantwortlich sein.