Internet-Shopping-Clubs im Test

Vom 19. April 2011 in Tipps und Infos

Mitglied von Shopping-Clubs im Internet werden kann jeder, auch wenn die Clubs teilweise so tun, als brauche man zwingend eine persönliche Empfehlung. Finanztest hat sich für seine Mai-Ausgabe Vertragsbedingungen, Versandregeln und die Preise von fünf dieser Clubs angesehen.

Das Angebot bestimmt die Nachfrage: Ein Shopping-Club im Internet bietet an einem Tag beispielsweise Fernseher, Radios, Hemden und Jacken von jeweils ganz bestimmten Marken an. Spottbillig. Die Clubmitglieder werden vorher per E-Mail benachrichtigt, so dass sie im entscheidenden Augenblick zuschlagen können – und mitunter sehr viel Geld sparen.

Die Mitgliedschaft in den fünf untersuchten Clubs brands4friends, Buyvip, Limango, Pauldirekt und Vente-Privee ist kostenlos. Die Preise für die dort angebotenen Waren liegen oft unter den unverbindlichen Preisempfehlungen der Anbieter. Finanztest fand eine Pfanne, die bei Limango 60 Euro kostete, knapp die Hälfte vom empfohlenen Preis. Die Verkaufsaktionen haben kurze Laufzeiten aber zum Teil lange Lieferzeiten. Manch einer muss 3 bis 4 Wochen auf sein Paket warten. Wer aus zwei verschiedenen Aktionen etwas bestellt, zahlt mitunter zweimal für den Versand.

Laut Finanztest sind alle, die sich beim Kaufen gern verführen lassen, in Shopping-Clubs richtig. Tipp: Eine separate E-Mail-Adresse einrichten, um nicht in einer Flut von Clubmitteilungen zu versinken. Wer keine Werbemails bekommen möchte, sollte dem formlos widersprechen.

Der Artikel „Schnäppchenjagen im Club““ ist in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/einkaufsclubs veröffentlicht.

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