Kassel in der Solar-Bundesliga

Vom 18. August 2008 in Allgemein

Was für den KSV- Hessen Kassel noch ein großes Ziel ist, hat die Stadt bereits geschafft: Sie ist in der Bundesliga, allerdings der Liga, deren Themen Solarwärme und Solarstrom sind. In der Solarbundesliga nimmt die Stadt Kassel einen guten 20. Platz unter insgesamt 43 bewerteten Großstädten ein. „Das ist die beste Platzierung einer hessischen Großstadt. Und wie in allen sportlichen Disziplinen wird hart daran gearbeitet, in der Rangliste noch weiter nach vorne zu kommen“, sagte Oberbürgermeister Bertram Hilgen. Er freue sich, dass Kassel auf Anhieb so erfolgreich durch das Kompetenzzentrum Dezentrale Energietechnologien (deENet) in der Solarbundesliga angemeldet worden sei.

Kassel und die Region setzen auf Energieeffizienz und die kluge Anwendung von Sonne, Wind und Biomasse. Seit 2004 hat sich beispielsweise im Bereich der Fotovoltaik die Anlagenzahl in Kassel von 116 auf 282 mehr als verdoppelt, die erzeugte Leistung sogar vervierfacht. „Solarstrom auf Dächern ist neben der Energieeinsparung die umweltverträglichste Art der Stromgewinnung, die weder Landschaftsverbrauch noch Lärm und Schadstoffemissionen zur Folge hat“.

An die Spitze der Solarbundesliga kommt, wer möglichst viele Anlagen für Solarwärme und Solarstrom installiert. Unterschieden wird dabei zwischen Groß,- Mittel und Kleinstädten. Messlatte ist die Kollektorfläche pro Einwohner bei der Solarwärme und die pro Kopf erzeugten Kilowatt beim Solarstrom. Dabei kommen nur gesicherte Mindestzahlen in die Wertung.

Zu finden ist die Solarbundesliga unter www.solarbundesliga.de

Pressemitteilung der Stadt Kassel