Test untersucht Anbieter für eine private Rentenversicherung
Vom 17. November 2009 in Tipps und InfosDie Stiftung Finanztest untersuchte 47 private Rentenversicherungen. Es erreichten jeweils nur die Angebote von Asstel und Debeka ein „sehr gutes“ Qualitätsurteil. „Gut“ waren acht Tarife bei den Frauen und sieben bei den Männern. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest in ihrer Dezember-Ausgabe.
Im Modellfall von Finanztest zahlen 37-jährige Frauen 30 Jahre lang 1200 € jährlich ein. Dafür werden ihnen im besten Fall ab 67 Jahren lebenslang 189 Euro an garantierter Rente im Monat zugesagt, im schlechtesten Fall sind es 164 Euro. Dazu können Überschussbeteiligungen kommen, die aber nicht garantiert sind. Gleichaltrige Männer erhalten wegen ihrer kürzeren Lebenserwartung mehr. Hier reicht die Spanne von 179 Euro bis 206 Euro. Schon nach vier Jahren summieren sich solche Unterschiede auf über 1000 Euro.
Als Ergänzung zur Altersvorsorge ist eine „sehr gute“ oder „gute“ private Rentenversicherung eine Überlegung wert, sofern ein Sparer die Riester-Förderung nicht bekommt oder ihm das noch nicht reicht. Außerdem ist die private Rentenversicherung in dr Auszahlung etwas flexibler als eine Rürup- oder Riester-Rente. Der Kunde kann bei der Auszahlung sein ganzes Geld bei Rentenbeginn auf einen Schlag entnehmen, wenn ihm das plötzlich lieber ist. Bei einer Rürup-Rente geht das nicht, bei einer Riester-Rente sind nur 30 Prozent vorzeitig verfügbar.
Der ausführliche Test von privaten Rentenversicherungen findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/rentenversicherung.
Riester-Banksparpläne sind für fast jeden Sparer geeignet, denn sie verbinden staatliche Förderung mit sicheren Zinserträgen. Zwischen guten und schlechten Verträgen liegen aber am Ende leicht über 10.000 Euro, hat die Zeitschrift Finanztest ausgerechnet.
Bei den überregionalen Angeboten liegen für jüngere Sparer bei Angeboten mit Zinstreppe oder Bonuszahlungen die Sparkassen Günzburg-Krumbach, Höxter, Detmold und Lünen ganz vorn. Ältere Sparer sollen laut Finanztest besser auf Produkte mit einem tagesaktuellen Zins setzen. Sie finden die besten überregionalen Angebote bei der Landessparkasse Schenefeld, bei den Volksbanken Gronau-Ahaus und Nordmünsterland, bei der Deutschen Skatbank und bei der Mainzer Volksbank.
Wer eine einfache und solide Anlageform sucht, ist mit Riester-Banksparplänen gut beraten. Denn hier kann wenig schiefgehen. Der Sparer zahlt Monat für Monat in einen Sparplan, dessen Verzinsung flexibel ist und sich am allgemeinen Zinsniveau orientiert. Der Kunde ist damit sofort im Plus und erhält zur staatlichen Förderung einen sicheren Wertzuwachs. Praktisch: Der Sparer kann kurzfristig aussteigen, wenn er das Geld für die Riester-Finanzierung einer Immobilie braucht. Kursverluste oder hohe Umstiegskosten muss er im Gegensatz zu anderen Geldanlagen nicht befürchten.
Wer 25 Jahre lang die maximale Förderung für die Riester-Rente ausschöpft, indem er 2100 Euro pro Jahr spart, wird zu Beginn seiner Rente zwischen 73.000 und über 104.000 Euro auf dem Konto haben. Bei dieser Laufzeit macht ein Renditeunterschied von einem Prozentpunkt mehr als 10.000 Euro aus.
Der ausführliche Test findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/riester-banksparplaene.

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