Test von Kaminöfen und Pelletöfen

Vom 24. Oktober 2011 in Tipps und Infos

Rechtzeitig zum Beginn der gemütlichen Jahreszeit hat die Stiftung Warentest Kaminöfen untersucht. Doch nur 6 der 19 Heizgeräte bekamen die Note „Gut“. Zu bemängeln gab es Einiges – zum Beispiel den Wirkungsgrad. Nur die zwei teuersten Pelletöfen mit Wasseranschluss hatten Wirkungsgrade, die mit Öl- und Gaskesseln vergleichbar und damit sehr energieeffizient sind. Alle anderen waren weniger ergiebig und heizten relativ viel Energie zum Schornstein hinaus. Auch die Abgaswerte ließen oft zu wünschen übrig.

Untersucht wurden zwölf Kaminöfen, die mit Holzscheiten heizen, zwei Öfen für den automatischen Betrieb mit Holzpellets, drei Pelletöfen, die als Teil eines Heizsystems sogar Wasser erwärmen können und zwei Kaminöfen, die mit Scheitholz befeuert werden und ebenfalls Wasser in einem externen Wasserspeicher erwärmen. Bei den Kaminöfen lagen die beiden teuersten Geräte, der Hark 44 GT ECOplus (3.100 Euro) und der Hase Jena (2.790 Euro) mit der Note „Gut“ vorn.

Wer Holz besonders effizient nutzen möchte, sollte sich für einen Pelletofen erwärmen, der sich in Kombination mit einem Warmwasserspeicher als automatisches Heizsystem eignet. Besonders gut sind Calimax Twist 06 (8.850 Euro), Westfeuer Pueblo Aqua (8.050 Euro) und Wodtke BM 01 ivo.tec (8.750 Euro).

Wichtige Prüfpunkte waren neben den Umwelteigenschaften auch die Bedienungsfreundlichkeit, die Sicherheit sowie Verarbeitung und Robustheit.