Test: Welche Banken vermitteln KfW-Kredite ohne Probleme

Vom 20. Januar 2010 in Tipps und Infos

Für energiesparende Umbauten sind KfW-Kredite unschlagbar günstig. Da die KfW-Bank ihre Kredite nicht selbst vergibt, ist es nicht ganz einfach, das Darlehen ohne weitere Bedingungen zu erhalten. Die Kreditinstitute sind nicht verpflichtet, die Förderkredite zu vermitteln. Nur 10 regionale Sparkassen sowie Sparda- und Genossenschaftsbanken vergeben KfW-Kredite ohne Mindestbetrag auch an Neukunden. Das zeigt eine Finanztest-Umfrage unter 133 Instituten und Vermittlern.

Bei den überregionalen Banken sind die BBBank und die Postbank am kundenfreundlichsten. Neukunden erhalten den Kredit dort, wenn sie wenigstens 5.000 Euro bei der KfW borgen. Viele andere Geldhäuser vergeben den geförderten Kredit nur, wenn der Hauseigentümer mindestens eine Summe von 25 000 Euro aufnimmt. Andere Banken geben das KfW-Darlehen nur mit einem zusätzlichen Immobilienkredit ihres Hauses heraus. Außerdem verlangen immer mehr Institute, dass der Kunde den KfW-Kredit vom ersten Euro an im Grundbuch absichert. Das kostet Grundbuch- und Notargebühren, die sich nach der Höhe der Kreditsumme richten.

Finanziert ein Kunde z.B. die Kosten von 40.000 Euro mit einem KfW-Kredit aus dem Programm „Energieeffizient sanieren“ und seine Laufzeit beträgt zehn Jahre und der effektive Jahreszins 1,41 Prozent, spart er im Vergleich zur Hausbank, mit einem Zinssatz von 5 Prozent, 15.063 Euro. Hauseigentümer können auch verschiedene KfW-Kredite kombinieren. Wer sein Haus gleichzeitig instandsetzen oder altersgerecht umbauen will, könnte zusätzlich ein günstiges Darlehen aus dem Programm „Wohnraum modernisieren“ bekommen. Wer sich auch noch für eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung auf dem Dach entscheidet, könnte weitere Mittel beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bekommen.

Der ausführliche Test zu KfW-Krediten findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/kfw-kredite.