Winterreifen 2009 im Test

Vom 13. Oktober 2009 in Tipps und Infos

Zusammen mit dem ADAC und anderen europäischen Autoclubs und Verbraucherorganisationen testete die Stiftung Warentest 34 Wintrreifen. Die „Mangelhaften“ enttäuschten vor allem auf nasser Fahrbahn. Auch auf trockenen Straßen ist auf einige Reifen kein Verlass. Der Rest zeigte insgesamt „gute“ und „befriedigende“ Ergebnisse, so die Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test.

Großen Wert wurde auf die Haftung bei Nässe gelegt. Dabei enttäuschten bei den Kleinwagen der Marangoni 4 Winter, der Federal Himalaya WS-1 sowie der Eskimo S3 von Sava. Bei den großen Reifen versagten bei Nässe der Kenda und der Goodride. Letzterer schneidet selbst auf trockener Fahrbahn „mangelhaft“ ab, ebenso wie der Federal-Winterreifen für Kleinwagen.

Auf verschneiter Fahrbahn kamen mit den beiden Kleinwagenreifen Firestone Winterhawk 2 und Pneumant PN 150 Wintec zwei Markenfabrikate im Schnee nur schwer voran. Sie blieben in den Kurven nur „ausreichend“ in der Spur, ebenso der größere Firestone-Reifen.

Spritsparende Reifen mit geringem Widerstand führten in den Prüfungen oft zu Rutschpartien. Wichtigere Umwelteigenschaften sind z.B. der Verschleiß und die Konzentration krebserregender Stoffe im Reifen, die durch Reifenabrieb in die Atemluft gelangen. Dabei kam es bei einigen Reifen zu Abwertungen.

Das beste Ergebnis lieferten, wie schon im Vorjahr, bei den Kleinwagenreifen die Produkte von Continental und Vredestein, sowie der Fulda Montero 3. Unter den großen Pneus überzeugten ebenfalls ein Produkt von Continental, der WinterContact TS 830, sowie der Goodyear UltraGrip 7+ und der Tecar Super Grip 7.

Der ausführliche Bericht findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/winterreifen.