Vom 3. November 2009 in DigitalkameraDigitalkameras mit 36 x 24 mm großen Sensoren kosten derzeit mindestens 600 € mehr als die Schwestermodelle mit APS-C-Sensor (ca. 23 x 15 mm). Und das, obwohl so manches günstige APS-C-Modell längst schon auf Augenhöhe mit der Königsklasse fotografiert. In manchen Fotosituationen bringen die Vollformater sogar Nachteile.
Dass das Vollformat vielen als das Nonplusultra gilt, hat drei wesentliche Gründe: die geringere Schärfentiefe, den größeren Bildwinkel und vor allem die besseren Vorraussetzungen für eine gute Bildqualität. Doch der vermeintliche Vorteil kann in bestimmten Fotosituationen auch zum Manko werden. Das geht schon bei der Schärfentiefe an: Je kleiner der Bildsensor im Verhältnis zur Objektivbrennweite, desto mehr Schärfentiefe steht bei einer gegebenen Blende zur Verfügung. Wer bewusst mit selektiver Unschärfe kreative Akzente setzen oder bestimmte Motive vom Hintergrund absetzen will, hat mit Vollformatkameras also einen größeren Spielraum. Landschaftsfotografen, die meist mit größeren Schärfebereichen arbeiten, profitieren dagegen vom kleineren APS-C-Sensor.
Bildquelle: Canon
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