iPad 2 vorgestellt

Vom 3. März 2011 in Produkte

Steve Jobs hat gestern Abend in San Francisco die neue zweite Version des iPad vorgestellt. Das schlank ausgefallene iPad 2 hat mit seinem Dual-Core-Prozessor A5 deutlich mehr Leistung als der Vorgänger und eine frontseitige Kamera für Videochats. Was immer noch fehlt, ist ein brillantes Retina-Display wie beim iPhone.

Was kann das iPad 2?

  • es ist um einiges schneller als die erste Version
  • 2 Kameras vorne und hinten. Damit wird es Videokonferenzen revolutionieren und echte bildunterstütze Telefonate ermöglichen. Apple nennt diese Lösung „Facetime“ und funktioniert auch mit dem iPhone 4.
  • Es hat ein Gyroskop ( damit werden nicht nur die Spiel-Apps spektakulärer sondern der ganze Bereich der Argumented Reality wird in Kombination mit den Kameras richtig spannend)
  • Es ist nochmals 33% dünner, d.h. noch besser für alle mobilen Anwendungen
  • Preise bleiben gleich: 3G: 629-729-829, WLAN-only: 499-599-699 $.
  • ab 11 März in den USA – am 25. März 2011 in Deutschland verfügbar

Ein Update bekommt auch das Betriebssystem iOS. Die im iPad 2 vorinstallierte Version 4.3 stellt eine verdoppelte JavaScript-Performance für das interaktive Web in Aussicht. Auch wird es leichter, Inhalte per WLan mit anderen Geräten zu teilen. Gleich geblieben ist hingegen der Preis des Apple-Tablets, das noch im März 2001 auch in Deutschland in den Handel kommen soll.

Schlanke Performance

Das iPad 2 ist beeindruckend kompakt. Mit 8,8 Millimetern Dicke ist es nicht nur um rund ein Drittel dünner als sein Vorgänger, sondern auch etwas schlanker als das iPhone 4. Das Gewicht beträgt nur knapp mehr als 600 Gramm. Im Gegensatz zum Smartphone wird das Tablet zudem von Anfang an nicht nur in schwarz, sondern auch in weiß zu haben sein. Freilich will Apple nicht nur mit dem Design des Geräts punkten, sondern stellt auch deutlich mehr Performance in Aussicht.

Der Prozessor A5 ist laut Jobs doppelt so schnell wie der A4 des ursprünglichen iPads, die Grafikleistung steigt demnach sogar auf das Neunfache. Trotz Performance-Sprung und Schlankheit bleibt die Akkulaufzeit von bis zu zehn Stunden erhalten. Dank iOS 4.3 wird das iPad 2 „iTunes Home Sharing“ beherrschen, mit dem Content vom Heimcomputer via WLAN aufs Tablet übetragen werden kann. Verbesserungen bei AirPlay wiederum versprechen ein einfacheres Streaming zwischen entsprechenden Geräten. Ein klassischer HDMI-Ausgang unterstützt indes das Abspielen von Videos in 1080p-Auflösung.

Mit FaceTime, ohne Retina-Display

Wie weithin erwartet hat Apple dem iPad 2 eine frontseitige Kamera verpasst, so dass User über den Videotelefoniedienst FaceTime mit Nutzern anderer Apple-Geräte chatten können. Eine Enttäuschung ist hingegen, dass der Bildschirm mit den gleichen Spezifikationen aufwartet wie beim Vorgänger. Dabei hatten Fans auf ähnlich Beeindruckendes gehofft wie beim Retina-Display des iPhone 4. Wenig überraschend ist dagegen, dass Apple auch weiterhin SG-Kartenslot sowie USB-Anschluss verschmäht.

Wie das Original gibt es auch das iPad 2 entweder mit nur WLAN oder auch mit integriertem 3G-Modem. Die Speicherkapazität beträgt 16 bis 64 Gigabyte. Das günstigste Modell kostet wie beim Vorgänger 499 Dollar. Der Marktstart erfolgt zunächst am 11. März in den USA. Zwei Wochen liefert Apple das Gerät in einer Reihe weiterer Märkte aus, darunter die DACH-Region.